„The Sea of Tranquility“ von Katja Millay

The Sea of TranquilityLahm und langweilig

I am left blissfully alone. I’ve scared, offended or made everyone uncomfortable enough to stay away. Mission accomplished. (S. 37)

Inhalt:

Nastya zieht 2,5 Jahre nach einem tragischen Ereignis, das ihr Leben komplett verändert hat, zu ihrer Tante. Sie spricht nicht mehr – mit niemandem – und hält alle auf Abstand, da sie nicht will, dass jmd. ihr Geheimnis erfährt. Doch es gibt an der neuen Schule jemanden, der genau so alleine zu sein scheint wie sie: Josh. Doch seine Geschichte ist kein Geheimnis. Und die beiden Außenseiter fühlen sich zueinander hingezogen. Doch können sie die Ereignisse überwinden, die sie in die Einsamkeit getrieben haben?

Die Buch-Abrechnung:

– Langweilig: Viel kann ich zu diesem Buch eigentlich gar nicht schreiben… Eigentlich war der Einstieg noch ganz in Ordnung, aber es plätscherte einfach so vor sich hin. Es geschah nicht viel – was manchmal auch nicht sein muß, wenn die Gefühle stimmen. Hier passierte aber nichts und die Emotionen waren für mir auch nicht spürbar (dazu nachher mehr). Die Geschichte hat doch einige Seiten, aber auf denen passiert einfach nichts… Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Eine daramtische Wendung, die mich mitnimmt oder irgendetwas in der Art. Aber ich habe vergeblich danach gesucht.

– Emotionslos: Es hat einfach nicht gefunkt. Ich habe beim Lesen nichts gefühlt und so konnte mich die Liebesgeschichte um Nastya überhaupt nicht überzeugen oder emotional berühren. Im nachhinein habe ich viele begeisterte amerikanische Rezensionen zu diesem Buch gesehen, die allesamt begeistert sind. Es mag also eine persönliche Sache sein, dass dieses Buch-Konzept bei mir nicht funktioniert hat. Ich kann die Begeisterungsstürme jedenfalls nicht nachvollziehen.

– Die Protagonistin Nastya: Sie hasst sich selbst und ich kann es ihr nicht wirklich verübeln. Denn das Mädchen, das sich hinter einer Emo-Fassade verbirgt, ging auch mir mit der Zeit gehörig auf den Keks. Daran änderte auch die Hintergrundgeschichte mit dem tragischen Ereignis nichts. Ich konnte einfach keinen Draht zu ihr finden.

– Ohne bleibenden Eindruck: Je länger es her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, desto blasser liegt es zurück in meiner Erinnerung. Es ist kein Buch an das ich mich gerne erinnern. Überhaupt erinnere ich mich immer weniger und kaum an die Story (na ja, sie war ja wie gesagt kaum vorhanden).

FAZIT
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Ich hätte drauf verzichten können dieses Buch zu lesen. Viele sind davon begeistert, doch mich konnte weder die Geschichte ansich noch der emotionale Hintergrund überzeugen. Eigentlich wollte ich zwei Sterne vergeben, aber konnte das letzten Endes nicht wirklich rechtfertigen, da mich einfach nichts an dem Buch überzeugen konnte.

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: „The Sea of Tranquility“
Autorin: Katja Millay
Verlag: Atria Books
ISBN: 978-1476730943
448 Seiten

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Oje mine – das war wohl wirklich ein Flop :/
    Aber auch wenn das Buch zu wünschen übrig lässt – deine Rezi tut es nicht! Grandios geschrieben :D

    Liebe Grüße!
    Nana :-)

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    • Ja, das Buch war SO GAR NICHT meins :( Aber freue mich, dass die Rezension wenigstens gelungen ist. Manchmal kann man ja über schlechte Bücher bestens ablästern, aber dieses hinterließ schlicht und ergreifend keinen Eindruck bei mir – deshalb fiel es mir gar nicht so leicht die Rezension zu schreiben (und ich hab es auch eine ganze Weile vor mir hergeschoben).

      GLG
      Monika

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  2. Grüß Dich, Monika.
    Anzunehmen ein Titel, der restlos für den Roman steht…
    Gut, vielleicht ist es auch nur ein gut getarnter Ratgeber für fernöstliche Meditation. „Alles um dich herum ist ein Nichts. Gehe in Dich und zerblase den Schein mit einem einzigen Atemstoß“, oder so ähnlich.

    bonté

    Antworten

    • …wie unachtsam, habe ich den Geburtstag Deines Blogs übersehen!
      Stell‘ Dir also einen gemischten Chor (Orks & Zwerge) vor, der summend ein Ständchen schmettern.
      Ein Eichentisch nebenan biegt sich in der Zwischenzeit unter dem Gewicht von Gold, Rubinen, Saphiren, Smaragden und edlen Seidenstoffen…die Zwerge übertreiben immer gern. :-)

      Angenehmes Wochenende.

      bonté

      Antworten

    • Ooook, vielleicht habe ich also die Botschaft des Romans nicht so recht verstanden? ;) Möglich ist es – würde erklären warum so viele das Buch hypen während ich mir nur sprachlos da saß und mich durchquälte es zu lesen xD

      Und oh, ich habe meinen Blog-Geburtstag ja auch gar nicht wirklich „rum posaunt“ (ein Mini-Post bei FB und das war’s). Also keine Schande es zu „übersehen“, denn ich habe dem – Schande über mein Haupt! – noch nicht mal einen Blog-Post gewidmet ;)

      LG
      Monika

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