„Talania – A trip down memory lane“ von Crystal Spears

Talania — A Trip Down Memory LaneUnglaubwürdig!

(Für diese Rezension gibt es leider kein Zitat – ich habe auf was Schönes gewartet … aber habe nichts gefunden! Ein zweites Mal wollte ich das Buch nicht lesen, um ein abschreckendes Zitat rauszusuchen *g*).

Inhalt:

Evelyn hatte Hirnkrebs und kann sich aufgrund dessen nicht an ihre Zeit zwischen 14 und 19 Jahren erinnern – und damit auch nicht an ihre erste – einzige – große Liebe Tristan erinnern. Nach erfolgreicher Therapie will sie auf’s College gehen und trifft dort … noch vor College-Beginn *Augen verdreh* … Tristan. Dieser will Evelyn anhand gesammlter Erinnerungen (Videos, Fotos, etc.) die Erinnerung zurückgeben und Evelyn, die er nie vergessen konnte, zurückgewinnen (nicht dass das nötig wäre *lalala*).

(Ich gebe zu, das war mal keine objektive Inhaltsangabe – aber ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, weil der Inhalt toll klang und dann bekam ich DAS … mehr dazu folgt nun!).

Die Buch-Abrechnung:

+ Ein paar winzige rührende Momente: Krebsgeschichten gehen manchmal einfach ans Herz. Auch hier gibt es ein paar Mitleidsmomente – diese werden aber leider durch die restliche, vollkommen übertriebene, unglaubwürdige Geschichte niedergestampft!

+ Das Ende: Denn es gibt keine Fortsetzung :)

– Viel zu schnelle Story: Die Geschichte rast dahin. Evelyn trifft ihre frühere große Liebe natürlich noch bevor sie überhaupt im College ist – vom College selbst bekommt man null in der Geschichte zu lesen. Die beiden treffen sich, lieben sich und es wird noch viel schlimmer. Wer das ganze Drama wissen will, kann das Buch gerne lesen (ich bin froh, dass es vorbei ist.

– Unglaubwürdig: Tristan, 21, Bar-Besitzer – alles klar! Ach ja, und Leadsänger einer Band mit ordentlich Groupies ist er nebenbei auch noch. Evelyns Zimmernachbarin ist nach einigen Stunden schon ihre beste Freundin – sicher! Die Liebe zwischen Tristan und Evelyn ist ebenfalls unglaubwürdig. Sie haben sich drei Sommer lang getroffen, haben sich „Unendlichkeitstattoos“ im Alter von 15 Jahren (sicher…) stechen lassen und sich die ewige Liebe geschworen (ja, sogar einen Heiratsantrag gab es). Das war für mich alles viel zu unrealistisch. Dann gibt es noch weitere dramatische Entwicklung (siehe meine Andeutung im vorherigen Punkt), die ebenfalls sowas von überstürzt, unglaubwürdig und übertrieben sind. Ich war entsetzt! Leider kann ich es aus spoilertechnischen Gründen nicht genauer erläutern.

– Infinity: Dieses Wort („Unendlichkeit“ … so viel wie „für immer“) scheint die Autorin zu lieben. Ich konnte es nach einer Weile nicht mehr lesen. Das Unendlichkeitszeichen ist auch überall präsent. Was war ich froh, als das Buch endlich vorbei war. Vielleicht empfand die Autorin es ja als „Gag“ das Symbol und Wort an jeder Stelle einzubauen – ich empfand es einfach nur (nett ausgedrückt) nervig!

FAZIT
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Sorry, aber für sowas kann ich definitiv keine Lese-Empfehlung aussprechen. An diesem Buch ist alles unglaubwürdig. So, kann man keine Emotionen transportieren. Und das bei so einem sensiblen Thema! Hier kann ich nur sagen: Hände weg davon. 1 Stern und definitiv nicht mehr. Liebes- und Krebs-Bücher (und Bücher die diese Themen kombinieren) gibt es definitiv viel bessere als dieses Buch!

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: „Talania – A trip down memory lane“
Autorin: Crystal Spears
Verlag: Crystal D. Spears Books
ASIN: B00C3OR32

Kommentare (6) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Monika.
    Mein dritter Anlauf für einen Kommentar; dreimal kam mir etwas dazwischen…

    Du erwähnst das definitive Ende des Geschehens unter „Positiva“ – höre ich da eine Breitseite Sarkasmus heraus?!
    :-)

    Möglichweise handelt es sich hier auch um Instant-Literatur – vor den Genuß mit Wasser auffüllen, damit die Sätze einen tieferen Sinn ergeben. :-)

    Um das Lieblingswort der Autorin nochmals (sorry!) aufzugreifen: Pithy till infinity….

    Genug gelästert.

    bonté

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    • Viel schlimmer ist meine Vernachlässigung hier – aber nun habe ich endlich Urlaub und es gibt *Trommelwirbel* eine neue Rezension (ich hab trotzdem noch drei ausstehen *lach*) und ausstehende Antworten auf die lieben Kommentare :)

      Sarkasmus? Ironie? Ich doch nicht ;) Aber hey ich mußte ja auch was Positives an dem Buch finden – dafür mußte ich eben ein bißchen suchen ;)

      Instant-Literatur? Ich hoffe ich hätte das Wasser nicht über meinen Kindle kippen müssen – das wäre zu schade um die anderen Bücher, die sich darauf befinden ;)

      GLG
      Monika

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      • Hi!
        Ich würde jetzt nicht von „Vernachläßigung“ reden. Gelegentlich kommt man/frau eben nicht dazu. Bloggen ist ja nicht eben mal so erledigt, als würde es um den Abwasch gehen.
        Abgesehen davon arbeite ich meine Blog-Liste stets komplett durch; werde also nicht untreu.

        Angenehmes Relaxen noch!

        bonté

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        • Das ist wohl wahr… Bloggen braucht doch so seine Zeit ;) Und mit der Zeit wird man damit etwas gemächlicher … na ja, ich zumindest. Es soll ja schließlich auch Spaß machen und nicht zum Streß werden :)

          LG
          Monika

          Antworten

  2. Hi,
    wie mir ein wissbegieriger Blick verrät, hatte Dein Blog letztens die einhunderttausend Klicks zusammen. Chapeau!

    bonté

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    • Huch, und das während meiner Abwesenheit ;) Aber nun bin ich wieder daaa – und freu mich natürlich sehr über die vielen Besuche. Juhu!

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