„Poison Princess (The Arcana Chronicles)“ von Kresley Cole

Poison Princess (The Arcana Chronicles, #1)Innovativ, aber leider nicht mitreissend

My lair looks safe, warm, grandmotherly. It should; an old woman lived here before I slaughtered her and made it my home. (Kindle Pos. 77-77)

Inhalt:

Evie leidet unter Halluzinationen – doch dann wird die Erde von einem apokalyptischen Ereignis heimgesucht und es stellt sich heraus, dass diese Halluzinationen Visionen waren. Durch die Apokalypse sind alle von Evie geliebten Menschen gestorben und so steht sie plötzlich mit ihrem ehemaligen Mitschüler Jack – dem Menschen, den sie am wenigsten mag – alleine da und macht sich auf eine abenteuerliche Reise…

Die Buch-Abrechnung:

+ Innovative Idee: Eine postapokalyptische Geschichte, die mit Tarotkarten zusammenhängt – sowas gab es wohl noch nicht. Die Idee ist frisch, innovativ und vielversprechend. Außerdem schafft es die Autorin sehr gut den Leser unwissend zu lassen ohne dass es unbefriedigend wirkt (bei „Angelfall“ von Susan Ee war ich z.B. frustriert, weil man nichts erfährt).

+ Der Start: Was für ein Prolog! Man kann gar nicht anders als weiterlesen, weil das Buch extrem vielversprechend und spannend beginnt. Wäre es so weiter gegangen, stände hier für das gesamte Buch garantiert eine 4-, wenn nicht sogar 5-Sterne-Bewertung.

+/- Jack und die Liebesgeschichte: Bei der Figur Jack bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich es schön, dass sich die Liebesgeschichte so langsam und gar zaghaft entwickelt. Andererseits habe ich Probleme mit Jack, der offensichtlich deutlich zu Gewalt neigt und ständig Alkohol trinkt. Ist das ein Typ in den sich Mädchen verlieben sollen? Das finde etwas fragwürdig.

– Das was nach dem Start kommt: Leider startet das Buch zwar furios, aber dann wird auf die Bremse gedrückt. Und zwar heftig. Gerade der Einstieg nach dem Prolog ist recht zäh und teilweise uninteressant. Dennoch hatte ich natürlich Hoffnung, denn der Prolog war ja so großartig – davon muß doch weiteres zu lesen sein. Insgesamt war es dann aber leider nur noch solala. Die Geschichte hat zwar innovative Ideen, war für mich aber leider nicht wirklich mitreissend. Insgesamt habe ich doch eine Weile am Buch gelesen und mußte ich manchmal sogar dazu aufraffen weiterzulesen – der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

– Schwierig zu lesen: Normalerweise lese ich oft Bücher auf Englisch und schaue auch mal Serien auf Englisch – doch bei „Poison Princess“ tat ich mich etwas schwer. Nicht am Anfang, aber mit der Zeit. Die Autorin verwendet Abkürzungen /Slang und Jack spricht teilweise eine ins Französisch gehende Sprache.

FAZIT
Poison Princesswww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Momentan überlege ich noch, ob ich diese Reihe weiterlese. Aber ich habe so das Gefühl, dass mir postapokalyptische Geschichten einfach nicht liegen... Wer so etwas mag, kann durchaus mal einen Blick auf Poison Princess werfen. Das Buch ist nicht überragend, aber ganz ordentlich - teilweise leider mit Längen. Für mich war es nichts, dennoch rate ich, wenn man Interesse an dem Buch hat, sich eine eigene Meinung zu bilden. 2,5 Sterne gibt es von mir.

 

Die Reihe:

Poison Princess (The Arcana Chronicles, #1)Endless Knight (The Arcana Chronicles, #2)Untitled (The Arcana Chronicles, #3)

1. Band: “Poison Princess” (aktuelle Rezension)
2. Band: “Endless Knight”
3. Band: Titel unbekannt, erscheint voraussichtlich 2014

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: “Poison Princess”
Autor: Kresley Cole
Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers
ISBN: 978-1442436657
384 Seiten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.


neun − 2 =