„Leaving Paradise“ von Simone Elkeles

Leaving Paradise (Leaving Paradise, #1)Kommt für mich nicht an die Reihe mit den Fuentes-Brüdern ran

I can’t believe I’m seventeen and thinking about the good old days. (S. 22)

Maggie hatte ein tolles Leben – bis zu dem Moment an dem Caleb, der Zwillingsbruder ihrer besten Freundin Leah, sie betrunken angefahren und Fahrerflucht begangen hat. Doch nun, ein Jahr später, führt Maggie ein ganz anderes Leben als früher: Ein Bein ist steif, trotz diverser OPs immer noch nicht ganz in Ordnung und hat hässliche Narben. Maggie wurde in diesem Jahr zur Einzelgängerin. Sie wünscht sich ihrem Heimatort Paradise zu entfliehen. Caleb hingegen kann es kaum erwarten nach seiner Zeit im Jugendgefängnis nach Hause zurückzukehren, um seine Sozialstunden abzuarbeiten und sein altes Leben zurückzubekommen: Doch er muß feststellen, dass sowohl seine Eltern, als auch seine Schwester und seine Freunde sich in diesem Jahr sehr verändert haben. Und dann treffen auch noch Maggie und Caleb beim Arbeiten bei der alten Mrs. Reynolds aufeinander. Jeder auf seine Art frustriert vom Leben. Beide davon überzeugt, dass ohne den anderen das Leben leichter wäre. Doch was passiert, wenn man sich ausgerechnet in den Menschen verliebt, den man wenigsten in seinem Leben haben will?

Mit Büchern von Simone Elkeles kann man eigentlich nix falsch machen. Der Schreibstil ist auch wie gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin erzählt in abwechselnden Kapiteln aus Maggies und aus Calebs Sichtweise.

Die Story entwickelt sich plätschernd. Der Plot ist insgesamt spannend gehalten, denn es gibt einige Ungereimtheiten bzgl. der verhängnisvollen Unfallnacht und nicht jeder weiß was wirklich in dieser Nacht passiert ist. Es ist keine reissende Story, auch kein superspannendes Puzzle – aber das erwartet auch sicher keiner bei diesem Buch. Insgesamt ist die Handlung wirklich solide.

Protagonistin Maggie hatte sicher ein schlimmes Schicksal. Von ihrer jammernden Art war ich jedoch etwas genervt. Natürlich mag es sinnvoll sein, um ihre Entwicklung im Laufe des Buches aufzuzeigen, dennoch ging es mir leicht auf den Keks.

Caleb und Maggies Annäherung war wirklich nett beschrieben, aber hier ging es bei mir nicht über ein „nett“ hinaus. Es ist zwar realistisch (was ich sehr mag), nicht zu abgedreht kitschig und trotzdem hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt.

Am meisten hat mich das Ende gestört. Einerseits fand ich es konsequent von Simone Elkeles das Buch am Ende so verlaufen zu lassen. Dennoch waren die gefallenen Entscheidungen aus dem Handlungsverlauf für mich nicht deutlich genug nachvollziehbar.

Leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr begeistern wie andere Bücher der Autorin. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den 2. Band „Return to Paradise“ lesen werde.

Eine deutsche Übersetzung dieser Bücher ist bisher – so weit es mir bekannt ist – noch nicht in Planung. Aber ich denke wäre es nach dem Erfolg der „Du oder das ganze Leben“-Reihe möglich.

FAZIT
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Leider - für mich - das bisher schwächste Buch von Simone Elkeles, das ich gelesen habe. Solide und nette 3 Sterne, aber begeistern konnte mich das Buch leider nicht.

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: “Leaving Paradise”
Autorin: Simone Elkeles
Verlag: Flux
ISBN: 978-0738710181
303 Seiten
Veröffentlichung: Januar 2008

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Oha. Nun das Buch habe ich auch noch bei mir auf dem Kindle rum schwirren- machst mir ja nicht gerade Mt das zu lesen ;) Mal sehen….die Ruin Reihe fand ich allerdings schon mal ganz witzig, im gewohnten Elkeles-Stil! :D

    LG

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    • Ach, vllt liegt es gerade auch an mir. Iwie laufe ich von einem 3-Sterne-Buch zum nächsten :-/ Nichts begeistert mich so richtig… Und dieses Buch „Leaving Paradise“ wird ja von vielen hochgelobt. Ich fand es halt nett. Aber auch nicht mehr als nett :-/

      Die Ruin-Reihe hab ich bisher noch nicht gelesen. Aber vllt wage ich mich mal bei Gelegenheit mal ran ;)

      Liebe Grüße :)

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  2. Pingback: Buchtastisch » Lese-Rückblick April 2012

    • Och, schlecht war es ja nicht :) Die anderen Elkeles-Bücher konnten mich bisher einfach mehr überzeugen. Und „Leaving Paradise“ ist auf jedenfall eine kurzweilige Unterhaltung :) Ich wünsch Dir viel Spaß beim Lesen, wenn das Buch dann auf Deutsch erscheint :)

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