Kindle Paperwhite

Der Kindle Paperwhite – oder Kindle Paperwhite vs. Kindle Keyboard!

Seit dem 20.11.2012 bin ich Besitzerin eines Kindle Paperwhite. Davor hatte ich einen Kindle Keyboard – und heute möchte ich Euch meinen neuen eBook-Reader vorstellen und Euch zeigen, ob der Paperwhite wirklich so toll ist wie es die Werbung verspricht.

Erstmal etwas grundsätzliches: Nämlich warum habe ich einen eBook-Reader? Ich konnte es auch kaum glauben und war anfangs auch eine eReader-Gegnerin – jawoll GEGNERIN! Aber das hat sich geändert. Wie es dazu kam, könnt Ihr hier (KLICK!) nach lesen. eBook-Reader haben auf jedenfall tolle Vorteile:

+ Klein und leicht für unterwegs
+ Verknickt nicht, wenn man ihn transportiert (meine Bücher in der Handtasche mußten doch einiges erleiden…)
+ Merkt sich wo man aufgehört hat zu lesen
+ Angenehmere Lese-Positionen
+ Dank 3G-Funktion beim Kindle 3G kann man ÜBERALL neue Bücher runterladen
+ Teilweise günstige eBook-Preise – zumindest bei englischen Büchern

Sicher, man hat auch bei eReadern Nachteile – kein Buch für’s Regal, man kann die Bücher nicht verleihen oder weiter verkaufen… ür mich überwiegen – mittlerweile ;) – eindeutig die Vorteile. So, nun aber zum PAPERWHITE:

Wieso mußte ein neuer Kindle her? Weil mir beim alten Kindle Keyboard 3G eine Beleuchtung gefehlt hat. Die Beleuchtung über die Lese-Lampe in der Hülle für mich nicht wirklich optimal. Es war halt wie bei einem normalen Buch: Man brauchte eine externe Lichtquelle, wenn es dunkler ist. Der neue Kindle Paperwhite versprach mir also genau dieses Problem zu lösen, das mich bisher störte – natürlich mußte ich ihn sofort haben. Und hier sind die beiden – erstmal im optischen Vergleich von außen:

Die alte Hülle (links) war auch ein bißchen schwer durch die integrierte Lampe. Klar nicht megaschwer – aber im Vergleich zum jetzigen Kindle besteht doch ein deutlicher Unterschied:

– Kindle Keyboard: 460g (inklusive Hülle)
– Kindle Paperwhite: 260g (inklusive Hülle)

Und der Paperwhite ist auch etwas kleiner und handlicher. Also noch besser zum Transportieren für unterwegs.

Diese hübsche Hülle habe ich übrigens bei Dawanda gekauft! Die Original-Amazon-Hüllen haben zwar den Vorteil, dass sie vielleicht etwas stabiler, passgenauer sind. Außerdem schaltet sich bei den Amazon-Hüllen automatisch der Paperwhite beim Öffnen automatisch ein – und beim Schliessen der Hülle natürlich auch wieder aus. Ich bevorzuge dennoch die individuelle Hülle.

Innen schaut es dann so aus:

Auf meinem neuen Kindle fehlt noch eine schöne Schutzfolie – leider sind hier in Deutschland noch keine Schutzfolien erhältlich. Auf dem schwarzen Paperwhite sieht man Fingerabdrücke leider sehr.

Nun aber genug um das Drumrum, denn auf die inneren Werte kommt es doch auch sehr an! Der Paperwhite ist Touch-gesteuert. Und ich muß sagen, dass ich nach zwei Wochen immer noch meine Blätter-Tasten vom Kindle Keyboard vermisse! (Man muß nun immer sauberen Fingern lesen – mit den Blätter-Tasten war das nicht so dramatisch xD). Ansonsten gefällt mir die Touch-Steuerung jedoch recht gut. Der Paperwhite reagiert sehr gut, die Menüführung ist gut durchdacht. Ich hatte meine Bedenken, dass das Display schnell unschön ausschaut, wenn man immer drauf rum tippt. Aber bisher schaut das Display erstaunlich gut dafür aus.

Apropos Display – so schauen die beiden Displays im Vergleich aus:

Mir persönlich gefällt das neue Display – wobei ich auch das alte Display sehr gerne mochte. Denn das Wichtigste ist für mich das Gefühl, dass ich wie in einem Buch lese – also wie von Papier und nicht von einem elektronischen Display. Das neue Display hat eine höhere Auflösung wovon ich nicht viel merke. Andererseits ist es ja auch nicht sehr angenehm für die Augen, wenn etwas zu kontrastreich ist. Also passt das alles ganz gut so wie es ist!

Wer sich schon etwas über den Paperwhite informiert hat, wird bestimmt auch erschreckt von „Lichthöfen“ gelesen haben – Schatten auf dem Display! Und ja, die gibt es wirklich. Allerdings sieht man sie nicht, wenn man liest. Außer man versteift sich darauf und starrt ständig auf diese Schatten. Ich nehme sie beim Lesen nicht wahr! So schaut das Display dann beleuchtet im Dunkeln aus:

Hier sieht man nun die kleinen Flecken am unteren Rand. (Das Bild habe ich komplett im Dunkeln aufgenommen).

Die Beleuchtung lässt sich übrigens aktuell nicht komplett ausschalten. Aber ehrlich gesagt sieht man sie bei Tageslicht nicht wirklich.

Last but not least die Frage: 3G oder nicht? Für mich keine Frage – mir ist es der Aufpreis wert, dass ich immer und überall Bücher kaufen kann und immer umsonst die 3G-Verbindung habe. Alleine als ich dieses Jahr in Chicago war und dort Bücher auf dem Kindle nachkaufen konnte, war ein Traum. Aber diese Entscheidung muß natürlich jeder für sich treffen.

Für mich war die Investition in den Paperwhite absolut lohnend – geb ich nicht mehr her :)

Ich hätte noch viel mehr schreiben können, bin aber schon superfroh, wenn Ihr bis hier unten (wow!) durchgehalten habt. Wenn Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr mir diese gerne im Kommentar hinterlassen. So, und nun interessiert es mich natürlich auch noch: Wie findet Ihr den Paperwhite so? Spricht er Euch an oder eher nicht?

Kommentare (18) Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für deine kleinen Einblicke! Ich muss sagen, früher gehörte ich auch zu den eReader-Gegnern, mittlerweile finde ich meinen Kindle aber auch sehr praktisch und mag ihn nicht mehr missen – ich habe den für (derzeit) 79 EUR und bin damit sehr zufrieden. Ob ich mir aber den Paperwhite so schnell anschaffen würde, weiß ich nicht. Das liegt aber eher am stolzen Preis, als am Kindle selbst und mit meinem bin ich ja sehr zufrieden – obwohl das mit der Beleutung schon ein kleines Plus für den Paperwhite ist. Denn mit Leselampe ist es manchmal schon etwas unpraktisch.

    LG, Reni

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    • Ja, so ein eReader ist doch praktisch! Und es heißt ja auch nicht, dass man keine „normalen“ Bücher mehr liest. Der eReader ist mehr eine Ergänzung. Wobei ich inzwischen immer mehr und immer lieber darauf lese.

      Ich finde 129 Euro für einen eReader mit neuester Technologie schon vertretbar. Wen man sich anschaut was ansonsten technische Spielereien kosten! Und der Aufpreis für das 3G ist für mich auch absolut lohnenswert. Immerhin bekommt man für die Mehrkosten dann quasi lebenslang auf dem Gerät kostenlos 3G. Das ist schon sehr nett.

      Ich habe ja nun auch eine ganze Weile gewartet (hatte ja noch den Keyboard mit englischem Menü!) bis ich mir was Neues gegönnt habe :)

      GLG
      Monika

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  2. Klasse Bericht!
    Ich bin noch am schauen und am überlegen, denn in meinem Regal passt kein Buch mehr rein und einige habe ich schon in eine Kiste gepackt. Einen Teil habe ich auch bereits verkauft (nur die, die ich nicht mehr wollte).
    Noch schleich ich um die eBook Reader, aber so langsam juckt es mich, mir den Kindle zu kaufen.
    Vielleicht im neuen Jahr.

    LG Yv

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    • So ein eReader ist wirklich eine seeehr praktische Sache. Ich kaufe mir meistens nur noch Bücher die wirklich unbedingt wegen dem Cover besitzen will als normales Buch – ansonsten lese ich lieber auf dem Kindle. Ist angenehmer und praktischer :)

      Vielleicht konnte ich Dir mit meinem Bericht ja bei der Entscheidung helfen – mal schauen, ob bald ein eReader bei Dir einziehen darf :)

      LG
      Monika

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  3. Salut, Monika.
    Obschon ich einen eher ausgeprägten Faible für Science Fiction pflege, bin ich lieber in einer beobachtenden Haltung dem Fortschritt der Technik gegenüber. Was wiederum aber nicht ausschließt, daß ich die Zeilen auf einem Tablet tippe. Rosinenpickerei eben. :-)

    Für das viele und erste Lesen eines Romans ist ein Kindle (& Co.) durchweg brauchbar – soweit meine bisherige Beobachtung. Ich denke aber, daß die allermeisten Lesenden einen perfekten Roman liebend gern in Form eines tatsächlichen Buches mögen – danach!

    Persönlich mag ich das versonnene Blättern in meinen Büchern.

    bonté

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    • Hehe, ja, ab und an mag ich es auch ein richtiges Buch vor mir zu haben. Wenn man einen eReader hat, liest man ja doch noch ab und an normale Bücher :)

      Ich konnte es mir anfangs auch nicht vorstellen, dass ein eReader meine heißgeliebten normalen Bücher ersetzen kann – war wie geschrieben eher eine Gegnerin dieser Technologie. Tja, so kann einen die Zeit verändern ;)

      Aber jedem das seine!

      LG
      Monika

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  4. Hi, Monika.
    Ein kleiner Nachklapp – Glückwunsch zur vollbrachten (zu 102%) Challenge des Jahres!

    bonté

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    • Oh, dankeschön! Dafür hab ich gerade ein kleines Lese-Tief… Nichts spricht mich so richtig an. Also lese ich gerade nichts sondern schaue abends „Game of Thrones“ (aber auch nicht mehr lange – sind ja nur 10 Folgen *snüff*).

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  5. Schöner Bericht Monika! :) Ich war früher ja auch eine keifende und zeternde Ebookreader-Gegnerin. Das hat sich dann letztes Weihnachten total geändert. Lese nun richtig viel auf meinem Kindle (der für 79€) und ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Den Paperwhite werde ich mir für das viele Geld erstmal nicht aneignen. Aber mal sehen, wenn mein jetztiger den Geist aufgibt oder irgendwann der Paperwhite billiger ist, greife ich bestimmt zu :)

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    • Hihi, ja, da sieht man mal wie sich das doch ändern kann. Ich denke gerade der Kindle ist einfach ein ausgereifter eReader und das merkt man auch – sonst hätte er uns bestimmt nicht überzeugt ;)

      Insgesamt sehe ich es immer noch so (siehe mein Kommentar bei Reni oben), dass man für viele technische Spielereien wesentlich mehr Geld ausgibt. Aber bei mir hat es ja nun auch ein ganzes Weilchen gedauert bis ich mir nen neuen Kindle gegönnt habe – ich hatte meinen ja auch etwas länger als Du Deinen :)

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  6. Ich habe mir vor kurzem meinen ersten eReader zugelegt und der Paperwhite durfte es sein. Anfangs war ich ja auch komplett dagegen, aber nach und nach wurde der Wunsch immer stärker und inzwischen LIEBE ich meinen Reader. So praktisch, handlich und englische Bücher sind wirklich günstig. Dafür nutze ich den Kindle auch hauptsächlich, die englischen Bücher muss ich nicht unbedingt im Regal stehen haben. :)
    Die Beleuchtung beim Paperwhite finde ich klasse und die Schatten vom Licht stören mich persönlich auch überhaupt nicht.
    Nur bei der Hülle hätte ich mich wohl besser auch mal bei Dawanda umgesehen. Habe die von Amazon, bei der sich der Kindle an- und ausschaltet und das Teil macht den Reader direkt um einiges schwerer!

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    • Sehr gute Entscheidung :) Ich nutze den Paperwhite auch hauptsächlich für englische Bücher. Das lohnt sich einfach vom Preis.

      Mal ganz ehrlich: Bei den anderen Kindles hat man gar keine Beleuchtung und wenn man eine Leselampe verwendet, ist die Ausleuchtung auch nie 100%ig. Also insofern braucht man sich auch nicht über die Ausleuchtung beim Paperwhite beschweren.

      Die Dawanda-Hülle ist wirklich toll: Hübsch und sehr leicht, das waren für mich einfach die entscheidenden Kriterien. Aber es hat auch bestimmt Vorteile, wenn der Kindle sich automatisch an- und ausschaltet!

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  7. Hallo Monika,

    ich selbst habe nun erste Erfahrungen mit eBooks gemacht und erwäge nun den Kauf eines Paperwhite. Wie sind mittlerweile deine Erfahrungen mit dem TouchScreen? Bist du häufig am „putzen“?
    Außerdem würde mich interessieren, ob der Paperwhite eine Lexikon/Dictionary Funktion hat um Fachbegriffe, bzw. unbekannte Vokabeln nachzuschlagen. Falls ja, lassen sich diese Funktionen auch über das 3G nutzen?
    Vielen Dank.

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    • Hallo Frog!

      Den Touchscreen putze ich eigentlich erstaunlicherweise kaum. Und reagiert wirklich gut. Also bisher keine Beschwerden hierzu von mir :)

      Für jeden Kindle kann man ein Wörterbuch hinterlegen. Man muß dann nur das entsprechende Wort anklicken und erhält die Übersetzung / eine Erklärung. Standardmässig sind beim Paperwhite folgende hinterlegt:

      – Bei deutschen Wörtern „Duden Deutsches Universalwörterbuch“
      – Bei englischen Wörtern erhält man eine englische Beschreibung aus dem „Oxford Dictionary of English“

      Man kann aber „Englisch-Deutsch“-Wörterbücher, etc. zu geringem Preis dazu kaufen und diese hinterlegen. 3G benötigst Du für diese Funktion nicht. Ich hoffe das hilft bei der Entscheidung weiter?

      LG
      Monika

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      • Danke für die rasche Antwort.
        Die letzte Frage war missverständlich.
        Ich wollte wissen, ob sich die Dictionarys auch ‚unterwegs‘ über das 3G bedienen lassen.
        Aber von deiner Erklärung her, scheinen die ja ohnehin offline zu laufen.
        Bedeutet das, dass, zumindest zur Zeit, 3G ausschließlich zum download/kaufen neuer Bücher geeignet ist, da die Dictionarys ja bereits hinterlegt sind?

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        • Ja, die Dictionarys sind hinterlegt und laufen offline. Man benötigt 3G also nur um evtl. neue Dictionarys oder allg. Bücher zu kaufen. Außerdem hat der Kindle einen experimentellen Browser, den man rein threotisch zum Surfen verwenden könnte. Allerdings ist das gute Stück nicht wirklich der Rede wert. Da ist das Surfen auf einem Smartphone wesentlich schneller und „komfortabler“…

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  8. Hey,
    Ich habe zu meinem 15 Geburtstag ein E-Boolk von Kindle das Paperwhite bekommen & nun war ich auf der Suche nach einer schönen Hülle … aber ich finde die gleiche nicht deswegen wollte ich mich an dich wenden ob du mir den link der Tasche vielleicht bitte zusenden könntest. Die angegebenen Website hab ich bereits durchgeschaut, aber ich finde diese wunderschöne Tasche einfach nicht :( Ich würde mich sehr freuen. Viele Dank in der Hoffnung schon mal im vorraus
    Deine
    Vanessa <3

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