„Half-Blood“ von Jennifer L. Armentrout

Half-Blood (Covenant, #1)Schwierig zu bewerten…

You will kill the ones you love. It is in your blood, in your fate. So the gods have spoken it and so the gods have come to foresee it.

Die 17jährige Alex ist ein Half-Blood: Ein Kind aus einer Beziehung zwischen Mensch und Hematoi (Pure-Blood, die ein Element beherrschen können). Sie werden im Covenant trainiert, um die Hematoi zu beschützen – die Alternative dazu ist lebenslang in Dienerschaft bei den Pure-Bloods zu leben (was Alex unter keinen Umständen will). Doch Alex hat 3 Jahre lang mit ihrer Mutter in der „normalen Welt“ gelebt. Als sie aufgrund des Todes ihrer Mutter in den Covenant zurückkehrt, fürchtet sie nichts mehr als in Dienerschaft der Pure-Bloods gezwungen zu werden – denn Alex größter Wunsch ist ein Sentinel zu werden und Daimonen (Hematoi, die sich von den Pure-Bloods abgewendet haben und die hinter dem Äther – das natürlich im Blut der Pure-Blood und Half-Blood ist – mit ihren Fangzähnen her sind) zu jagen. Alex bekommt eine Probezeit, in der ihr als Trainer der Pure-Blood Aiden zugewiesen wird. Alex entwickelt Gefühle für ihren charmanten Trainer … doch Beziehungen zwischen Pure- und Half-Bloods sind verboten.

Selten ist es mir so schwer gefallen ein Buch zu bewerten, zu rezensieren. Jennifer L. Armentrout hat einen Schreibstil, der einen packt. Die Story ist unterhaltsam und es macht wirklich Spaß das Buch zu lesen! Auch die Charaktere sind überaus sympathisch – eigentlich gibt es nicht wirklich viel zu meckern außer dass manche Entwicklungen zu durchsichtig sind. Es ist einfach klar worauf manches hinausläuft – das hätte man besser und spannender gestalten können. Aber ansonsten habe ich wirklich keine großen Kritikpunkte! So hätte ich diesem Buch bestimmt 4 Sterne mit Tendenz nach oben gegeben … ABER:

„Half-Blood“ hinterlässt bei einem lange den „Das kenne ich doch alles schon“-Eindruck. Zumindest wenn man Vampire Academy gelesen hat. Ich rede hier nicht von kleinen Parallelen. Oder gewisse Überschneidungen. Oder ähnliche Ideen, die hinter dem Buch stecken. Daran würde ich mich bestimmt nicht aufhängen und ich neige auch nicht dazu jedes Detail zu vergleichen. Doch bei diesem Buch waren die Parallelen einfach zu groß: Alex = Rose, Aiden = Dimitri, Caleb = Mason, Pure-Blood = Moroi, Half-Blood = Dhampire, Daimon = Strigoi, Covenant = St. Vladimir … und so geht das fröhlich fort. Charaktere, Rassen (ok, darüber könnte man noch hinweg sehen, denn es gibt nun mal nicht unendlich verschiedene Schemen und auch Richelle Mead hat die Sache mit den Moroi, Strigoi, etc. nicht neu erfunden), Setting, Umstände (sowohl Rose als auch Alex befinden sich auf der Flucht und bekommen dann eine Probezeit, um sich zu beweisen, etc.) – diese Parallelen sind unabstreitbar.

Allerdings muß man Jennifer L. Armentrout zugute halten, dass sie diese … ähm, nennen wir es mal „Ähnlichkeiten“ … wirklich gut umgesetzt hat. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Ca. zwei Drittel des Buches waren mir jedoch zu vorhersehbar, aber das letzte Drittel brachte auch ein paar Überraschungen.

„Half-Blood“ ist der Beginn einer neuen Serie. Bisher sind vier Bücher angekündigt: Der 2. Band „Pure“ ist bereits erschienen. Im November 2012 soll der 3. Band „Deity“ erscheinen und im Frühjahr 2013 ist dann der 4. (bisher titellose) Band geplant.

Und für diejenige, die auf die deutsche Übersetzung warten: Die Rechte für „Half-Blood“ und „Pure“ wurden vor kurzem – laut der Autorin – an cbj verkauft. Es ist also absehbar, dass die Bücher auch auf Deutsch erscheinen werden.

FAZIT
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Ich werde auf jedenfall die Fortsetzung lesen. Mir hat das Buch - trotz Parallelen zu VA und kleiner Schwächen - gefallen. Mal schauen wie das weitergeht. Ohne VA-Vorwissen gäbe es wohl 4 Sterne, so allerdings nur 3 Sterne mit Tendenz nach oben.

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: “Half-Blood”
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Spencer Hill Press
ISBN: 978-0983157205
281 Seiten
Veröffentlichung: 15. Oktober 2011

 

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Buchtastisch » Lese-Rückblick Mai 2012

  2. Oh ja… die Ähnlichkeiten sind ziemlich verdächtig – das Buch ist aber trotzdem unterhaltsam.
    Der zweite Band konnte mich gar nicht packen, mal sehen ob die Reihe noch weiterlese…

    PS: der vierte Band wird „Apollyon“ heißen und der (neu angekündigte) fünfte „Sentinel“

    LG, Lisa

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    • Oh schade, ich hatte ja Hoffnung, dass es im 2. Band dann vllt etwas eigenere Wege geht und noch besser wird. Na mal schauen wie es bei mir ankommt.

      Und danke für die Info – das wußte ich noch gar nicht :)

      LG
      Monika

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