„Die Therapie“ von Sebastian Fitzek

Die TherapieMehr erwartet…

„Hoffnung worauf? Darauf, dass Josy noch lebt oder dass ihr Leichnam gefunden wird?“ (Kindle Pos. 643-643)

Inhalt:

Die 12jährige Josy, Tochter des Psychiaters Viktor, verschwindet eines Tages – und es bleibt ungeklärt was passiert ist. Doch eines Tages taucht Anna bei Viktor auf, eine Frau, die unter Wahnvorstellungen leidet. Sie sieht immer wieder ein Mädchen namens Charlotte – Viktor beginnt eine Therapie mit ihr und muß sich mehr als einmal fragen, ob es Parallelen zwischen Charlotte und Josy gibt…

Buch-Trailer:

Die Buch-Abrechnung:

+ Fesselnd: Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Im großen und ganzen war es spannend und ließ einen nicht los. Man weiß nicht so genau woran man ist und will fast immer wissen wie es weitergeht. Das ist natürlich ein fetter Pluspunkt. Auch wenn ich mich bei manch anderen Thrillern noch etwas mehr in den Bann gezogen gefühlt habe, ist „Die Therapie“ in diesem Punkt auch sehr erfolgreich und weiß den Leser zu binden.

+/- Unerwartetes Ende: Tja, das liebe Ende… Es war definitiv unerwartet. Das ist schon mal positiv. Dennoch hinterließ es bei mir einen faden Geschmack im Mund. Die Auflösung hat mir nicht so recht gefallen. Am Ende dachte ich mir dann „Und das soll es nun gewesen sein?“ – na ja.

– Mehr erwartet: Oft spielt der Autor Sebastian Fitzek mit der Ankündigung, dass Protagonist Viktor bald etwas Erschreckendes erfahren wird. Irgendwie war das was erfahren wird für mich jedoch recht lau. Richtige Knüller blieben aus. Da habe ich mir einfach mehr erwartet. Es mag zwar insgesamt spannend gewesen sein, aber mir hat bei all der Spannung dennoch etwas gefehlt.

– Irgendwie nicht stimmig: Ich kann es schlecht beschreiben, aber irgendwie war dieser Thriller für mich nicht ganz so stimmig. Da habe ich einfach schon bessere gelesen bei denen mehr Atmosphäre aufkam. Das hat mir bei „Die Therapie“ leider gefehlt. Woran das gelegen hat, kann ich nicht analysieren – es ist einfach so ein Gefühl, dass das Puzzlebild bei mir nicht so recht gepasst hat.

FAZIT
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Für mich ein durchschnittlicher Thriller, der einfach ein paar Schwächen aufweist. Nichtsdestotrotz war dies vermutlich nicht mein letzter Fitzek-Thriller. Ich bin gespannt wie mir andere Romane des Autors gefallen und ob sie mich noch mehr überzeugen können als dieses Debüt.

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: „Die Therapie“
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
336 Seiten

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Guten Morgen :)
    Puh….ich bin gerade ein wenig beruhigt! All die Jahre hatte ich ein kleines, schlechtes Gewissen, weil ich die Therapie absolut nicht mochte. Wohlgemerkt: Ab dem nächsten Buch, dass ich dann gelesen hab, war und bin ich glühender Fitzek-Fan, aber das Ding… keine Chance! Und um mich rum gabs immer nur Kopfschütteln und Unverständnis.

    Heute bin ich froh, dass ich Herrn Fitzek noch eine Chance gegeben habe, nach diesem Buch, mich doch noch zu erreichen. Und schön, dass Du da auch nicht aufgibst!

    Viel Spaß bei Deinem weiteren Trip durch das Fitzek-Buch-Universum :) Wenn es Dir geht wie mir, dann bereust Dus nicht!

    Liebe Grüße
    Bine

    Antworten

    • Hallo Bine :)

      Das ist doch mal Mut machend, dass die anderen Bücher besser sind. Bei manchen Autoren ist bei mir direkt nach dem ersten Buch Schluß – aber Herr Fitzek hat schon nochmal ne Chance verdient … und ich hoffe er nutzt sie ;))

      Bin auf jedenfall gespannt, ob mir ein anderes Buch besser gefällt. Weiß aber noch nicht was ich von ihm lese. Mal schauen!

      LG
      Monika

      Antworten

  2. Guten Abend, Monika.
    Zeitlich bilde ich offensichtlich den Kontrapunkt zu Sabines vorausgegangenem Kommentar. Inhaltlich kann ich ihre Feststellung teilen – rein aus der Beobachtung von Rezis heraus, jetzt. Fitzeks Debüt scheint hier mehr die Fingerübung gewesen zu sein.

    Um auf Deine angedeutete Frage von Letztens noch einzugehen…
    ‚Mask‘ ist seinen Blick wert. Eric Stoltz als von einer seltenen Krankheit betroffener Junge, dem eine Gruppe Biker Schutz und Halt bietet. Sam Elliot als Ersatzvater und Cher in der Rolle der toughen Mutter, die sarkastisch gegen Engstirnigkeit, Wohlmeinerei & Heuchelei angeht.
    Inszeniert ohne jede Disney-Weichzeichnerei.

    Einen milden Herbst!

    bonté

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    • Na, das klingt auch gut – ich hoffe wirklich, dass die anderen Fitzek-Bücher besser sind. Aber erstmal schauen wann ich Zeit dafür finde. Momentan komme ich eh nicht so viel zum Lesen.

      Der Film hört sich auch nicht schlecht an. Momentan hab ich schon eine gefühlte Ewigkeit keinen Film mehr gesehen (außer „Die purpurnen Flüsse“ neulich). Wenn schaue ich eher Serien an. Aber wenn ich mal wieder in Film-schau-Laune bin, kann ich Deinen Tipp ja mal im Auge behalten ;)

      LG
      Monika

      Antworten

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