„Allegiant“ / „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ von Veronica Roth

Allegiant (Divergent, #3)Hmpf, und das soll es jetzt gewesen sein?

…the Dauntless, brave but cruel; the Erudite, intelligent but vain; the Amity, peaceful but passive; the Candor, honest but inconsiderate; the Abnegation, selfless but stifling.
(S. 123, Kindle-Pos. 1360-1361)

Inhalt:

In Chicago spitzt sich die Situation immer mehr zu: Das Fraktionen-System bröckelt. Tris und Four machen sich mit einigen anderen deshalb auf die Suche nach Antworten außerhalb der Mauern. Doch draußen ist es auch nicht so wie erwartet – denn auch hier gibt es Geheimnisse und Lügen…

Die Buch-Abrechnung:

(Diese Rezension ist spoilerfrei, deshalb kann ich auf manche Details nicht so genau eingehen wie es nötig gewesen wäre, um das Buch auseinanderzunehmen).

+/- Das Ende ansich: Während sich die meisten wohl über das Ende ansich (bzw. ein bestimmtes Ereignis am Ende) aufregen, fand ich das gar nicht so schlimm. Es war konsequent und insofern schon i.O. – allerdings wurde es sehr knapp abgehandelt. Das fand ich wiederum etwas schlapp. Einem spektakulären Ende hätte man doch etwas mehr Seiten und Ausführlichkeit spendieren können? Weiterlesen

„Dead Ever After“ von Charlaine Harris

Dead Ever After (Sookie Stackhouse, #13)E-N-T-T-Ä-U-S-C-H-E-N-D … oder auch kurz: Flop!

The love we’d had for each other lay broken irreparably. It bled out somewhere on my back doorstep. (S. 129)

Dies ist der 13. Band der “Sookie Stackhouse”-Reihe. Die Rezension beinhaltet Spoiler zu den Vorgängerbänden. Das Fazit ist jedoch spoilerfrei und kann auch gelesen werden, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt.

Inhalt:

Arlene taucht wieder im Merlotte’s auf und will am liebsten ihren alten Job zurück. Sookie hat jedoch noch weitere Probleme: Ihre Beziehung mit Eric läuft mehr schlecht als recht – und dann wird sie auch noch aufgrund eines Mordes als Tatverdächtige festgenommen…

Buch-Trailer:

Die Buch-Abrechnung:

+ Alles hat ein Ende: Leider hat Charlaine Harris bei dem letzten Band schon stark nachgelassen (allg. wurden die Bücher dieser Reihe in der letzten Zeit immer schlechter). Nach diesem Abschlußband, kann man nur froh sein, dass die Reihe nun zu Ende ist (wobei es ja doch noch nicht so ganz zu Ende ist, Ende Oktober erscheint „After Dead: What Came Next in the World of Sookie Stackhouse“.

+ Es gibt eine Lösung: Ob man diese nun mag oder nicht – die Autorin Charlaine Harris präsentiert uns für die aufgeworfenen Fragen eine Lösung. Weiterlesen

„The Sea of Tranquility“ von Katja Millay

The Sea of TranquilityLahm und langweilig

I am left blissfully alone. I’ve scared, offended or made everyone uncomfortable enough to stay away. Mission accomplished. (S. 37)

Inhalt:

Nastya zieht 2,5 Jahre nach einem tragischen Ereignis, das ihr Leben komplett verändert hat, zu ihrer Tante. Sie spricht nicht mehr – mit niemandem – und hält alle auf Abstand, da sie nicht will, dass jmd. ihr Geheimnis erfährt. Doch es gibt an der neuen Schule jemanden, der genau so alleine zu sein scheint wie sie: Josh. Doch seine Geschichte ist kein Geheimnis. Und die beiden Außenseiter fühlen sich zueinander hingezogen. Doch können sie die Ereignisse überwinden, die sie in die Einsamkeit getrieben haben?

Die Buch-Abrechnung:

– Langweilig: Viel kann ich zu diesem Buch eigentlich gar nicht schreiben… Eigentlich war der Einstieg noch ganz in Ordnung, aber es plätscherte einfach so vor sich hin. Es geschah nicht viel – was manchmal auch nicht sein muß, wenn die Gefühle stimmen. Hier passierte aber nichts und die Emotionen waren für mir auch nicht spürbar (dazu nachher mehr). Die Geschichte hat doch einige Seiten, aber auf denen passiert einfach nichts… Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Eine daramtische Wendung, die mich mitnimmt oder irgendetwas in der Art. Aber ich habe vergeblich danach gesucht.

– Emotionslos: Es hat einfach nicht gefunkt. Weiterlesen

„Der 7. Tag“ von Nika Lubitsch

Der 7. TagStart gut, aber dann langweilig…

„Oder hat der Psychatrische Gutachter recht und mein Gedächtnis weigert sich, mich an den Mord an meinen Ehemann Michael Thalheim zu erinnern?“

Sybille Thalheims Ehemann Michael wurde ermordet. Sie weiß nur nicht, ob sie ihn umgebracht hat – da sie ein Blackout hat – oder ob es jmd. anderer war. Die Indizien sprechen jedoch dafür, dass sie die Tat begangen hat. So scheint es zumindest während der Verhandlung…

Ich muß erstmal anmerken, dass ich normalerweise Bücher aus der Young-Adult- und Fantasy-Ecke lese. Da ich zur Zeit jedoch ein Lesetief habe und früher Krimis und Thriller mochte, war es für mich an der Zeit mal wieder etwas aus dieser Ecke zu lesen und die Kurzbeschreibung von „Der 7. Tag“ plus einige gute Rezensionen machten mir definitiv Lust auf diese Lektüre. Die Leseprobe hatte mich auch sofort und so habe ich mir das Buch über die Kindle-Leihbücherei ausgeliehen.

Der Start war wie gesagt vielversprechend. Ich habe mich auf ein spannendes Buch gefreut. Hat Sybille wirklich ihren Mann umgebracht? Oder wer könnte das sonst getan haben? Im Laufe des Buches wurde das Buch jedoch recht zäh und durchschaubar. Weiterlesen

„Engelsnacht“ von Lauren Kate

EngelsnachtBei manchen Büchern ist die letzte Seite einfach die beste Seite – weil es dann vorbei ist…

„Daniel lächelte ihr zu. Da schoss eine heiße Flamme durch ihren Körper und sie musste sich schnell an der Bank festhalten, sonst wäre sie zu Boden gesunken. Sie spürte, wie ihre Lippen sich öffneten, um ihm zuzulächeln – da hob er die Hand. Und zeigte ihr den Mittelfinger.“ (S. 45)

Die 17jährige Lucinda Price – genannt Luce – wird schon eine ganze Weile in ihrem Leben von merkwürdigen Schatten begleitet. Besonders unheimlich wird es als sie einen Jungen küsst und dieser in Flammen aufgeht und stirbt. Luce kann sich selbst retten – aber sich nicht erklären wie das alles passieren konnten. Und den anderen erstrecht nicht. Sie wird daraufhin per gerichtlichem Beschluß in die „Sword & Cross“-Schule für schwererziehbare Jugendliche „verbannt“. Dort wird Luce Verbindung zur Außenwelt gekappt (sie muß u.a. ihr Handy abgeben und nur einmal pro Woche darf man für 15 Minuten telefonieren) und die Privatsphäre wird ihr auch entzogen, da das Schulgelände mit Kameras überwacht wird. Luce findet Unterstützung in ihrer neuen Situation durch Arriane und Penn, die ebenfalls Schülerinnen an der „Sword & Cross“ sind und ihr helfen mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Doch Luce hat es nicht leicht an der neuen Schule, denn sie verliebt sich auf den ersten Blick in Daniel, der ihr sehr vertraut scheint – als ob die beiden sich schon kennen würden. Doch Daniel zeigt ihr deutlich seine Ablehnung. Und dann ist da noch der gutaussehende Cam, der Luce ein gutes Gefühl gibt, indem er sie umwirbt…

Hach je, was war denn das bitteschön? Wo „Unearthly“ von Cynthia Hand als Engelsbuch alles richtig macht, kann ich hier nur den Kopf schütteln. „Engelsnacht“ von Lauren Kate war schon fast ein Kraftakt. Weiterlesen