„Bloodlines: The Golden Lily“ von Richelle Mead

The Golden Lily (Bloodlines, #2)Charakterstarkes Buch – ein zweiter Band, der nicht enttäuscht!

Everyone thought I was so amazing, so responsible and controlled. But if I was so amazing, then why was I always so unsure if I was doing the right thing?

Eine kleine Warnung vorab: Diese Rezension bezieht sich auf den 2. Band der Bloodlines-Reihe von Richelle Mead, die jedoch auf ihrer “Vampire Academy”-Reihe aufbaut. Wer den 1. Band der Bloodlines Reihe oder VA nicht gelesen hat und es noch vor hat (was ich jedem rate, der Interesse an Bloodlines hat), sollte sich nicht mit dieser Rezension spoilern (das Fazit ganz am Ende ist übrigens Vampire-Academy-spoilerfrei und kann somit von allen gelesen werden).

Sydney, Eddie, Angeline und Adrian sind immer noch in Palm Springs, um die Moroi-Prinzessin Jill vor der Moroi-Welt zu verstecken. Doch plötzlich müssen sie sich nicht nur vor Morois verstecken, denn es stellt sich heraus, dass Vampir-Jäger nicht nur eine Legende sind – und sie sind näher als es Sydney und die anderen vermuten…

Auf diese Fortsetzung habe ich sehnsüchtig gewartet, denn ich liebe einfach VA und Bloodlines! Die Charaktere sind wieder mal absolut liebenswert und so großartig ausgearbeitet. Richelle Mead schafft es einfach einen in die Beziehungen zu verwickeln. Und diesbzgl. passiert in Bloodlines so eigenes. Zwar nähert sich Sydney einem Jungen namens Brayden an – aber hier kann man (glücklicherweise!) nicht wirklich von einer Dreiecksbeziehung zwischen Brayden, Adrian und Sydney reden. Brayden ist mehr Mittel zum Zweck – und so hat sich alles recht unterhaltsam entwickelt.

Sydney legt wirklich eine enorme Entwicklung im 2. Bloodlines-Band dahin. Es macht Spaß sie zu beobachten. Sie wird offener, kritischer, überdenkt mehr ihre Einstellungen und wird dadurch immer sympathischer. Hier sei nochmals gesagt, dass sie nie die Kickass-Heldin wie Rose werden wird. Aber das hat Bloodlines gar nicht nötig. Es ist eine eigenständige Reihe, die ihren ganz eigenen Charme hat. Und Sydney ist wirklich eine tolle Protagonistin – ich bin begeistert wie Richelle Mead das wieder mal hin bekommen hat.

Die Story startet übrigens grandios! Sydney muß in die Alchemisten-Zentrale und alles ist recht spannend. Hier muß ich leider (leider, leider) etwas Kritik üben: So großartig wie das Buch startet, bleibt die Storyline nicht. Insgesamt ist der komplette Verlauf vorhersehbar. Nichts entwickelt sich wirklich überraschend. Schade, denn das ist ja gerade neben der Charakterausarbeitung die große Stärke von Richelle Mead. Zumindest saß ich bei den VA-Büchern oft gebannt und überrascht dran. Dieser Effekt trat bei mir bei diesem Buch so gar nicht auf. Ganz schlecht reden will ich das deshalb nicht. Denn ich habe sogar überlegt dem Buch dennoch 5 Sterne zu vergeben, da ich es wirklich super fand. Da kann ich sogar über sowas recht gut hinweg sehen.

Weiter geht es übrigens schon ab dem 12. Februar 2013 mit „The Indigo Spell“. Ich freu mich riesig drauf!

FAZIT
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Das ist mal definitiv ein zweiter Band, den es sich lohnt zu lesen. Die Charaktere überzeugen und trösten darüber hinweg, dass die Storyline kleine Schwächen aufweist. Definitiv eine Reihe, die man ins Herz schliessen und lesen muß. 4 Sterne mit Tendenz nach oben!

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: “Bloodlines: The Golden Lily”
Autorin: Richelle Mead
Verlag: variiert je nach Version
Preis: variiert je nach Version
ISBN: variiert je nach Version
432 Seiten (Taschenbuch) / 417 Seiten (gebundene Ausgabe)
Veröffentlichung: 12. Juni 2012

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  1. Pingback: Buchtastisch » Lese-Rückblick Juni 2012

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