„Baby Be Mine“ von Paige Toon

Baby Be MineOh Meg! Was machst Du nur?

(…und warum um alles in der Welt nennst Du Dein Kind BARNEY!!)

I still love him. I love him even now.

Kleine Warnung vorab: „Baby Be Mine“ ist der Folgeband von „Johnny Be Good“ bzw. „Du bist mein Stern“. Also wer den 1. Band nicht gelesen hat und es noch machen will, wird mit dieser Rezension gespoilert (das Fazit ist allerdings spoilerfrei!). Nun erst mal zum Inhalt:

Megs heile Welt mit Christian ist leider nicht so heil wie es scheint. Denn sie trägt ein Geheimnis mit sich rum: Ihr gemeinsamer, einjähriger Sohn Barney ist gar nicht von Christian sondern von ihrer Ex-Liebe, dem Rock-Star Johnny Jefferson. Und mit jedem Tag sieht er seinem Papa – der nichts von seinem Glück weiß – ähnlicher. Wie lange wird Megs Lüge noch halten? Und was passiert, wenn die Seifenblase zerplatzt? Kann Christian ihr das verzeihen, ist ihre Liebe groß genug? Oder zieht es Meg wieder in Richtung Johnny? Oder wählt Meg „Tor Nummer 3″ und geht in eine ganz andere Richtung?

Also zu allererst (sorry – es mag kleinlich erscheinen, aber ich hab mich beim ganzen Buch daran gestört): Wie kann Paige Toon das arme kleine Kind von Meg nur Barney nennen??? Ich mußte dauernd an Barney auf „How I Met Your Mother“ denken … und sowieso und überhaupt. Das ist doch kein Name für ein Kind!

So, nun aber zum Eigentlichen: „Baby Be Mine“ ist eine wirkliche tolle Fortsetzung von „Johnny Be Good“ / „Du bist mein Stern“. Paige Toon schreibt wie gewohnt auf hohem Niveau sehr unterhaltsam und dieses Mal geht es auch wieder an Herz. Es ist spannend. Man will wissen wie es weitergeht. „Was wird Meg machen?“ ist die große Frage – und man ist hin- und hergerissen zwischen Hoffen, Bangen, Hassen und Lieben.

Die Charaktere sind wieder super ausgearbeitet – aber auch nur so ist es möglich diese Emotionen zu wecken wie es Paige Toon wieder mal macht.

Dies ist der erste Folgeband, den Paige Toon geschrieben hat. Ihre vorigen Bücher waren alle in sich geschlossen. Aber wer „Johnny Be Good“ gelesen hat, wird am Ende schon gedacht haben „Hallo, ich will wissen wie es weitergeht!!“. Es war ja klar, dass hier eine Fortsetzung her mußte! Und diese Fortsetzung ist Paige Toon außerordentlich gut gelungen. Der zweite Band ist wesentlich emotionaler als der erste Band! Beim ersten Band habe ich ja in meiner Rezension bereits erwähnt, dass ich mich nicht so wirklich auf eine Seite schlagen konnte, dass mein Herz nicht so wirklich für Johnny oder Christian schlug. Hier habe ich mich emotional wesentlich berührter gefühlt!

Dennoch reicht das Buch für mich nicht an meine Paige-Toon-Lieblingsbücher („Lucy In The Sky“ und „Pictures Of Lily“) ran. Es war wirklich klasse, keine Frage! Aber diese beiden Bücher (und auch „Chasing Daisy“) waren für mich noch etwas besser als „Baby Be Mine“ – warum? Das kann ich nicht mal so recht begründen. Es ist einfach eine Gefühlssache.

FAZIT
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Ein wunderbares Paige-Toon-Buch, das man gelesen haben sollte - und gelesen haben MUSS, wenn man Johnny Be Good gelesen hat. Wieder mal hat Paige Toon ein emotionales Gefühlchaos geschaffen, das einen in den Bann zieht. 4 Sterne, da mir teilweise andere Bücher von ihr noch besser gefallen haben - aber das ist mal wieder Meckern auf hohem Niveau ;) ...und 5 Sterne gibt es bei mir halt wirklich nur für Lieblingsbücher!

 

Allgemeine Buchinformationen:

Titel: “Baby Be Mine”
Autorin: Paige Toon
Verlag: Simon & Schuster
ISBN: 978-1849831260
464 Seiten
Veröffentlichung: 21. Juli 2011

Kommentare (8) Schreibe einen Kommentar

  1. Schön, schön :). Ich hab dann nur mal das Fazit gelesen, weil ich eventuell noch die anderen irgendwann lesen will :).

    Aber schön, dass es dir wieder so gut gefallen hat!

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    • Jap, die Paige-Toon-Bücher waren bisher eigentlich allesamt sehr gut – manche seeeehr gut, manche nur sehr gut *lach* Auf jedenfall eine Autorin, die man bedenkenlos weiter empfehlen kann und die tolle Bücher schreibt <3

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      • Ja, das weiß ich ja schon hihi.. ich mochte ja „Lucy in the Sky“ auch gern. Am besten fand ich da echt die Szene wo se sich am Flughafen betrinkt *kicher*..

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        • *lach* Ja, Paige Toon kann einfach herrlich schreiben. Im einen Moment lacht man mit, im nächsten Moment heult man mit *g*

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  2. Hatte ich bei Lucy geweint *grübel*.. weiß ich grade gar nich mehr *lala*. Aber es war schon schön, bis auf ne Kleinigkeit :)

    PS: Ich musste hier neu „Antworten“ , weil bei mir nich mehr der Button „Beitrag kommentiern“ irgendwie abgeschnitten wurde.. lag sicher irgendwie an meinem PC ^^

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    • Nee, geweint hab ich bei dem Buch auch nicht… Mitgelitten halt xD Bei „Chasing Daisy“ muss man weinen („Einmal rund ums Glück“). Da würdest bestimmt auch ein paar Tränchen verdrücken ;)

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  3. Immer wenn ich deine Lobeshymnen auf die Paige Toon Bücher lese, denke ich jedes mal daran, dass ich hier auch noch ungelesene rum stehen habe O.o Ich muss was an meiner Lesegeschwindigkeit ändern :) Denn nach der Rezi muss ich dieses Buch auch lesen :D Geht mir nach fast jeder Rezi von dir so- esseiden zu verreißt die Schwarte :D

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    • Mensch ja, mach Dich mal an die guten PT-Bücher! Du mußt nicht Deine Lesegeschwindigkeit ändern – sondern nur Deine Prioritäten … und PT muß ganz weit hoch ;))

      Ich? Bücher zerreissen? Niemals! *hrhr* Ok, vllt manchmal … ein klitzekleines Bißchen *g*

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